Meldungen 2009

21.10.2009

Maiszünsler: In einigen Region starker Befall.
2009 hat sich der Schädling weiter nach Norden ausgebreitet

Der Maiszünsler, der bedeutendste Maisschädling in Deutschland, hat sich 2009 weiter nach Norden ausgebreitet. In einigen Regionen war der Befall sehr hoch, was in manchen Betrieben zu hohen Ertragsverlusten führte. Eine wirksame und nachhaltige Maßnahme gegen den Schädling, der Anbau von gentechnisch verändertem Bt-Mais, war 2009 in Deutschland verboten.    

07.09.2009

InnoPlanta Forum 2009: "Grüne Biotechnologie - Deutschland am Scheideweg?"

Voll besetzt waren die Reihen des 8. InnoPlanta Forums als Verbandschef Dr. Uwe Schrader zur Eröffnung schritt. Unter dem Motto „Grüne Gentechnik – Deutschland am Scheideweg?“ waren 160 Gäste aus Wissenschaft, Wirtschaft, Landwirtschaft, Politik und Gesellschaft nach Üplingen in das Stiftungsgut und den Schaugarten gekommen. Neben Plenarvorträgen und Statements aus Politik und Wissenschaft, stellte vor allem die Vergabe des InnoPlanta-Preises einen Höhepunkt dar.  

03.09.2009

EU-Gentechnik-Politik: "Nulltoleranz" führt zu Futtermittelknappheit

Die Europäischen Dachverbände der Bauern, Agrargenossenschaften und der Mischfutterhersteller haben vor einer Knappheit bei Sojafuttermitteln gewarnt. Hintergrund ist die Nulltoleranz bei in der EU nicht zugelassenen gentechnisch veränderten Pflanzen.  

06.07.2009

Raus aufs Feld  - 1. Innoplanta AGIL Feldtag 2009 in Üplingen

Weit angereist waren am 2. Juli einige Gäste des ersten InnoPlanta AGIL Feldtages diesen Jahres im Unesco-Dorf Üplingen. InnoPlanta-Chef Dr. Uwe Schrader und Karlheinz Lichtschläger vom Stiftungsgut Üplingen begrüßten zahlreiche Gäste aus dem gesamten Bundesgebiet.

17.06.2009

Zivilverfahren vor dem Landgericht Magdeburg
Empfindliche Schadensersatzzahlungen für Feldzerstörer

Das Landgericht Magdeburg hat sechs radikale Gentechnik-Gegner zu empfindlichen Schadensersatzzahlungen verurteilt. Sie hatten im April 2008 in Gatersleben (Sachsen-Anhalt) ein Versuchsfelds mit gentechnisch verändertem Weizen zerstört.

29.05.2009

Oberverwaltungsgericht Lüneburg bestätigt Verbot von Mais MON810:
Der politische Entscheidungsspielraum ist "nur eingeschränkt gerichtlich überprüfbar."

Nun ist es für 2009 geklärt: Der Anbau von gentechnisch verändertem Mais MON810 ist in dieser Anbausaison in Deutschland nicht erlaubt. Das Niedersächsische Oberverwaltungsgericht wies die Klage von Monsanto gegen das von Landwirtschaftsministerin Ilse Aigner verhängte Anbauverbot im Eilverfahren ab.

18.05.2009

Sicherung des Innovationsstandortes Deutschland gefordert

Eine gemeinsame Stellungnahme zur Grünen Gentechnik aller maßgeblichen Institutionen von der Züchtung über die Landwirtschaft bis hin zur Lebensmittelwirtschaft

Anlässlich des von Bundesforschungsministerin Schavan initiierten Runden Tisches zur Grünen Gentechnik am 20. Mai in Berlin fordern die 21 maßgeblichen Vertreter der Agrar- und Ernährungswirtschaft in einer gemeinsamen Stellungnahme Politik und Gesellschaft zu einer Versachlichung der Diskussion über den Einsatz moderner Methoden in der Pflanzenzüchtung und zur Sicherung des Innovationsstandortes Deutschland auf.

13.05.09

Für Forschungsfreiheit und Freilandversuche

Forschungsstandort Deutschland stärken - DFG und DLG stellen Memorandum vor

Wissenschaft und Wirtschaft in Deutschland fordern verlässlichere rechtliche und politische Rahmenbedingungen und ein aufgeschlosseneres gesellschaftliches Klima, um die Chancen der Grünen Gentechnik besser nutzen zu können. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) und die Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG) stellten dazu am 13. Mai in Berlin ein gemeinsames Memorandum vor, das die Situation der Forschung zur Grünen Gentechnik in Deutschland in den Mittelpunkt rückt.

17.04.09

Üplingen: Demonstration für Forschungsfreiheit
Geschlossenes Bekenntnis der Branche zur Grünen Gentechnik

Anlässlich der angekündigten Feldbesetzung des Schaugartens Üplingen an diesem Wochenende demonstrierten heute 70 Wissenschaftler, Pflanzenzüchter, Landwirte und Anwohner gegen rechtswidrige Feldbesetzungen und -zerstörungen. Bei einer gemeinsamen Kundgebung an der Versuchsfläche forderten sie einen sachlichen Dialog. Kriminelle Aktionen und Zerstörungen gentechnisch veränderter Felder seien keine Lösung und werden aufs Schärfste verurteilt.

14.04.09

Arbeitsgemeinschaft Innovativer Landwirte (AGIL):
"Für das Verbot von MON810-Mais gibt es keinen vernünftigen Grund."

Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU) hat heute den Anbau von gentechnisch verändertem Mais MON810 verboten. „Damit ist den deutschen Landwirten der Zugang zu einer innovativen, umweltfreundlichen Technologie verwehrt, die überall auf der Welt mit Erfolg genutzt wird,“ erklärte Dr. Uwe Schrader, Vorstandssprecher von Innoplanta/AGIL zu der heutigen Entscheidung.

09.04.09

"Wir appellieren an Sie....."

Offener Brief an Bundeslandwirtschaftsministerin
Ilse Aigner.

Derzeit prüft die Ministerin die Möglichkeit, den Anbau von gentechnisch verändertem Mais MON810 in Deutschland regional einzuschränken oder gar zu verbieten. Die Arbeitsgemeinschaft Innovative Landwirte (AGIL) hat dazu einen offenen Brief geschrieben.

02.04.09

Bayerische Fütterungsstudie: Sicherheit von Bt-Mais MON810 erneut bestätigt. "Kein Grund für ein Anbauverbot."

Werden Milchkühe mit gentechnisch verändertem Bt-Mais gefüttert, hat das keinen Einfluss auf die Gesundheit und die Milchleistung der Kühe. Bei einer von der bayerischen Staatsregierung in Auftrag gegebenen Fütterungsstudie über 25 Monate zeigten sich keine Unterschiede zwischen Bt- und konventionellem Mais.

18.02.09

Aigner setzt die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Landwirtschaft aufs Spiel

„Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner setzt die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Landwirtschaft aufs Spiel, wenn sie tatsächlich den Anbau von Bt-Mais MON810 in Deutschland verbieten sollte“, so Karl Friedrich Kaufmann, Sprecher der Arbeitsgemeinschaft Innovativer Landwirte (AGIL). Die AGIL fordert, dass Bt-Mais als zugelassenes und als sicher bewertetes Produkt allen interessierten Landwirten in Deutschland zur Verfügung stehen muss.

12.02.09

Gentechnisch veränderte Pflanzen weltweit im Aufwind.
Europäische Landwirte fordern Wahlfreiheit

Weltweit nutzen 13 Millionen Landwirte in 25 Ländern gentechnisch veränderte Pflanzen. 2008 sind die Anbauflächen erneut um 9,4 Prozent auf 125 Millionen Hektar angestiegen. In Europa wird dagegen die praktische Anwendung der Agro-Biotechnologie in vielen Ländern durch unbegründete Vorschriften erschwert und eingeschränkt. Auf einer Pressekonferenz in Brüssel forderten europäische Landwirte Wahlfreiheit.

11.02.09

Anbau Bt-Mais in Deutschland 2009:
Schwierige Rahmenbedingungen bremsen Landwirte

Innovative Landwirte haben eine Fläche von 3.644 Hektar angemeldet, auf denen sie 2009 den Anbau von Bt-Mais planen. Ein Sprecher von AGIL, der Arbeitsgemeinschaft Innovativer Landwirte, führt die im Vergleich zum Vorjahr rückläufigen Flächenmeldungen vor allem auf die anhaltend schwierigen gesetzlichen Rahmenbedingungen zurück. Er beklagt auch, dass in einigen Regionen Landwirte, die Bt-Mais anbauen wollen, diskriminiert werden.

22.01.09

Anbau Bt-Mais: Flächen beim Standortregister anmelden

Spätestens drei Monate vor der Aussaat müssen Flächen, auf denen ein Anbau von gentechnisch verändertem Mais geplant ist, dem Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) mitgeteilt werden. Alle gemeldeten Flächen werden in das öffentliche Standortregister eingetragen. Erstmals haben die Bt-Mais anbauenden Betriebe in diesem Jahr eine Informationspflicht gegenüber ihren Nachbarn. Auch dabei gilt die Frist von drei Monaten.